Das Pfingstturnier 200129.02.2004 | |
|
|
Das Pfingstturnier 2001 war ein ganz besonderes Turnier. Zum einen feierten wir unseren 10. Geburtstag und zum anderen war es das bislang größte Turnierwas wir veranstaltet haben. Mit 17 Teams in einer 9er und einer 8er Gruppe kamen wir allerdings auch an den Rand der Belastbarkeit von Veranstaltern und Teilnehmern. Nichts desto trotz war es ein wunderschönes Turnier, für das wir uns bei allen Helfern und Teilnehmern nochmals herzlich bedanken wollen. Besonders gefreut haben wir uns über die Crazy Pengoins Krefeld, die Eissplitter Neuwied, den Cult Club Utphe und die Ice Hawks aus Bietigheim, die erstmals bei uns waren. Das Turnier begann für uns wie immer bereits am Donnerstag mit dem Zeltaufbau.
Da wir wußten, daß das Teilnehmerfeld und unser vorgesehenes Programm am Pfingstwochenende größer war als in den Vorjahren, hatten wir diesmal einen Thekenanbau und ein Feld mehr bestellt. Das Zelt war also auch das größte was bislang bei uns in Inheiden gestanden hatte. Man merkte den Helfern an, daß in all den Jahren eine gewisse Routine vorhanden war und so stand ohne größere Probleme das Zelt schon nach kurzer Zeit und wurde fest verankert, denn der Wetterbericht ließ für das Wochenende nichts Gutes erahnen.
Am Freitag waren die ersten Teilnehmer bereits um 13.30 Uhr vor Ort, früher als wir selbst! Aber wie bereits gesagt: Man merkte unseren Leuten an, daß Pfingsten nicht zum ersten Mal Turnier und Zeltaufbau angesagt war und so konnten wir bereits um 16.00 Uhr den Startschuß für das Turnier an der Theke geben.
Gegen 19.00 Uhr trafen schließlich auch die Titelverteidiger aus Iserlohn im Bus und mit Wanderpokal ein, sodaß auch die Trophäe, um die es an diesem Wochenende (sportlich gesehen) ging, eingetroffen war. So nach und nach trudelten die teilnehmenden Mannschaften ein und als wir abends gegen 21.30 Uhr die Gruppenauslosung vornahmen, herrschte schon reges Treiben im und um das Zelt herum. Die Gruppenauslosung ergab folgendes Bild: In Gruppe A mit 9 Mannschaften: Eissportfreunde Iserlohn 2, In Gruppe B mit 8 Mannschaften: Dumeklemmer Ratingen, Der Freitagabend stand dann ganz im Zeichen des Wiedersehens und des Feierns, wie sich das für Eishockeyfans gehört. Entsprechend gezeichnet sah so mancher Protagonist am Samstagmorgen aus und der eine oder andere verweigerte zu früher Stunde die Aufnahme flüssiger und vor allem fester Nahrung - nachvollziehbar oder? Leider hatte das Wetter gehalten was die Vorhersage versprochen hatte und so war es leider regnerisch und kühl, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat - so ergab es sich, daß zwischen den Spielen die Mannschaften im Festzelt saßen und sich auch tagsüber eine bunte Mischung und gute Stimmung ergab. Zum Fußballturnier selbst sei soviel gesagt: Es ist schade, daß es immer noch einige zu ernst nehmen und dann meinen, sie müßten Gegenspieler, Turnierleitung und auch die Schiedsrichter beschimpfen oder gar handgreiflich werden. Wir haben uns jedenfalls genau angeschaut, wer was wo gesagt und getan hat und werden - wie in allen Jahren zuvor - unsere Schlüsse daraus ziehen. Ob es bei Verwarnungen bleibt oder aber die eine oder andere Rote Karte gezeigt wird, werden wir im Vorfeld des nächsten Turniers entscheiden. Schade, denn es trübt etwas die gute Stimmung und den Gesamteindruck eines ansonsten gelungenen und fairen Turniers! Am Samstagabend wurde es zunächst einmal ruhig rund um das Zelt: WM-Qualifikation Finnland - Deutschland auf der Großleinwand beim Wirt unseres Vereinsheims. In der Zwischenzeit wurde im Festzelt etwas umgebaut, denn am Abend stand die Geburtstagsparty an: Musik in allen Stilrichtungen, super Stimmung und Fete bis zum Abwinken. So hatten wir uns das vorgestellt und alle machten klasse mit! Es ging über Tische und Bänke, es wurde lautstark mitgesungen und getanzt bis die Sohlen qualmten. Erstaunlich, welche Energie nach einem langen Fußballtag bei dem einen oder anderen noch vorhanden war. Nicht mehr vorhanden war am Sonntagmorgen bei so manchem die Stimme - aber ein gutes Gefühl bei einer Riesenfete dabei gewesen zu sein. Nach einer zu kurzen Nacht, ging es am Sonntag in den Endspurt: Die letzten Vorrundenspiele, dann die Halbfinals und schließlich die Platzierungsspiele. Hatte es am Samstag noch danach ausgesehen, daß Iserlohn in diesem Jahr nicht unter den ersten sein würde, so änderte sich das Bild am Sonntag ganz entscheidend. Die Frage, die sich in diesem Zusammnehang stellt ist: Spielen die Iserlohner mit jedem getrunkenen Bier besser, während bei den anderen die Reaktionsgeschwindigkeit nachläßt? Wenn diese Frage mit JA zu beantworten ist, dann bedeutet es für das nächste Jahr: Alkoholverbot für Iserlohn!!! Bei der Siegerehrung gab es mehrer bemerkenswerte Dinge, die unbedingt erwähnt werden müssen: Zum einen die vielen Geschenke, die wir anläßlich unseres Jubiläums von den Teilnehmern erhielten - hierzu nochmals vielen, vielen Dank. Zum anderen, daß sich die Teilnehmer, die aus der Rolle gefallen waren sich vor allen anderen entschuldigten und wieder vertrugen. Und zum Schluß das Gerangel um den Wanderpokal: Der Cult Club Utphe, die unterlegene Mannschaft im Endspiel, versprach den neuen Wanderpokal zu stiften. Hierfür schon heute ein ganz großes Dankeschön und unseren Respekt! Aber auch die Iserlohner machten eine große Geste und stellten den Wanderpokal zur Verfügung, damit er die nächsten Jahre weiter ausgespielt werden kann. Den Körbchen-Cup gewann - wie immer - die Sportschaurunde Rudingshain. Der Lohn: ein 30-Liter-Fa· Bier. Bemerkenswert und erstaunlich die Zahl der getrunkenen Körbchen: 51 Stück oder 102 Liter Gerstensaft!!! Zum Schluß noch ein Wort zu einem neuen Cup, den wir im Jahr 2001 ins Leben gerufen haben, den Penalty-Cup. Bei diesem Pokal, ausgespielt nach dem KO-System, geht es darum wie im Eishockey von der Mittellinie anlaufend den Ball im Tor zu versenken. Das hat, soweit bekannt, allen Teilnehmern sehr gefallen und wird sicher auch in der Zukunft fester Bestandteil des Turniers bleiben.
Das Ergebnis im Einzelnen: Die Bilder vom Turnier sind hier zu sehen: Bilder vom Turnier 2001 |